Aktuelle Ausschreibungen

In dieser Rubrik weisen wir auf aktuelle Ausschreibungen von Fördermittelgebern hin, die sich mit für InfectoGnostics relevanten Themen befassen.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit der Geschäftsstelle auf, wenn Sie Interesse an einer der Ausschreibungen haben.

e:Med – MODUL I: „Systemmedizinische Forschungsverbünde“

Das neue deutschlandweite BMBF-Forschungsprogramm e:Med, forciert die systemorientierte Erforschung von Krankheiten, um verbesserte Prävention, umfassendere Diagnostik und individuell angepasste Therapieschemata in der individualisierten Medizin zu ermöglichen. „e:Med“ steht für die elektronische Prozessierung und Integration medizinisch relevanter Daten diverser Wissensebenen in der Systemmedizin.

„e:Med – Maßnahmen zur Etablierung der Systemmedizin" – Modul I

Förderung von Zuwendungen für „Systemmedizinische Forschungsverbünde“

(Deadline: 26.09.2018)

Förderziel und Zuwendungszweck / Gegenstand der Förderung

Mit der Richtlinie zur Förderung systemmedizinischer Forschungsverbünde entwickelt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Modul I seines Forschungs- und Förderkonzeptes e:Med weiter. Ziel der Maßnahme ist die ­Etablierung systemmedizinischer Forschungsansätze in gesundheitsökonomisch bedeutsamen Krankheitsbereichen, in denen solche Ansätze noch nicht entwickelt oder ausgereift sind.

Gefördert werden interdisziplinäre Forschungsverbünde mit bis zu sechs Verbundpartnern (Arbeitsgruppen), die durch einen systemmedizinischen Forschungsansatz eine fokussierte, klinisch relevante Fragestellung bearbeiten.

Für die Bildung eines Forschungsverbundes sollen experimentelle und theoretische Arbeitsgruppen auf regionaler oder überregionaler Ebene zusammenkommen und notwendige Expertisen und Ressourcen bündeln.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind deutsche staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Gesundheitsversorgung sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit FuE-Kapazität, wie z. B. kleine und mittlere Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben.

Kleine und mittlere Unternehmen oder „KMU“ im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleineren und mittleren Unternehmen, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG)): http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX: 32003H0361&from=DE. Der Zuwendungsempfänger erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags.

Unternehmen der Großindustrie sowie Unternehmen, die zu mehr als 50 % im Besitz von Großindustrie sind, können nur unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden.

Verfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist dem Projektträger bis spätestens zum 26. September 2018 zunächst eine Projektskizze für das geplante Verbundvorhaben in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

DLR Projektträger
– Gesundheit –
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Telefon: 0228 3821-1210
Telefax: 0228 3821-1257
Internet: www.gesundheitsforschung-bmbf.de

Ansprechpersonen

Dr. Barbara Junker
Telefon: 0228 3821-1274
E-Mail: barbara.junker@dlr.de

Dr. Roland Bornheim
Telefon: 0228 3821-1785
E-Mail: roland.bornheim@dlr.de

Weitere Informationen zur Ausschreibung

e:Med – MODUL II: „Demonstratoren zur Individualisierten Medizin“

Das neue deutschlandweite BMBF-Forschungsprogramm e:Med, forciert die systemorientierte Erforschung von Krankheiten, um verbesserte Prävention, umfassendere Diagnostik und individuell angepasste Therapieschemata in der individualisierten Medizin zu ermöglichen. „e:Med“ steht für die elektronische Prozessierung und Integration medizinisch relevanter Daten diverser Wissensebenen in der Systemmedizin.

„e:Med – Maßnahmen zur Etablierung der Systemmedizin" – Modul II

Förderung von Zuwendungen für „Demonstratoren zur Individualisierten Medizin“

(Deadline: 15.08.2018)

Förderziel und Zuwendungszweck

Die Systemmedizin nutzt systemorientierte Herangehensweisen, um komplexe physiologische und pathologische Prozesse in ihrer Gesamtheit zu verstehen und damit Grundlagen für die Entwicklung innovativer Verfahren für Diagnostik, Therapie und Prävention von Krankheiten zu schaffen. Durch ihren Blick auf das Ganze überschreitet die System­medizin Grenzen und geht über traditionelle Sicht- und Handlungsweisen in der medizinischen Forschung und Praxis hinaus. Ein Schwerpunkt ist dabei die Nutzung anspruchsvoller analytischer oder rechnergestützter Methoden, um die Eigenschaften und Verhaltensweisen komplexer biologischer Systeme zu untersuchen.

Ein zentrales Ziel ist, herausragende Forschende auf dem Gebiet der Biologie, Medizin, Physik, Mathematik und Informatik für das Feld zu gewinnen. Durch horizontalen Wissenstransfer soll der Austausch zwischen diesen Fachdisziplinen gestärkt werden. Damit wird eine bessere Integration von systembiologischen Ansätzen, intelligenter Datenanalyse, mathematischer Modellierung und Computersimulationen in die klinische Forschung und Praxis angestrebt. Letztlich soll so ein strukturbildender Beitrag zur langfristigen Etablierung der systemorientierten medizinischen Forschung geleistet werden.

In den Demonstratorprojekten soll die klinische Anwendbarkeit von systemmedizinischen Ergebnissen und entwickelten system­medizinischen Modellen in der individualisierten Medizin belegt werden.

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden interdisziplinäre, klinisch-getriebene Pilotprojekte mit bis zu sechs Verbundpartnern (Arbeitsgruppen). Diese sollen den direkten Nutzen und die Anwendbarkeit von systemmedizinischen Ergebnissen und entwickelten systemmedizinischen Modellen in der individualisierten Medizin belegen und mittelfristig eine Perspektive für einen möglichen Routineeinsatz der systemmedizinischen Forschung im klinischen Alltag demonstrieren können. Der Fokus liegt dabei auf Anwendungsbereichen, in denen ein systemmedizinischer Ansatz einen maßgeblichen Beitrag zur individualisierten Prävention, Diagnostik und Therapie menschlicher Erkrankungen leistet. Ein klarer medizinischer und/oder klinischer Bedarf ist daher eine wesentliche Grundvoraussetzung für die Förderung eines Demonstrators.

Mit der Förderung von Demonstratorprojekten soll die Erprobung und/oder Anwendung von systemmedizinischen Konzepten und damit eine stärkere Vernetzung zwischen Forschung und Versorgung vorangetrieben werden. Um dieses zu realisieren, soll die Fragestellung der Projektvorschläge grundsätzlich vom beteiligten klinischen Partner vorgegeben werden.

In den Projektanträgen muss eine stringente Strategie zur (klinischen) Validierung der systemmedizinischen Modelle oder Ergebnisse beschrieben werden. Insbesondere soll dabei anhand klinischer Daten der Nutzen und die Praktikabilität von Entscheidungssystemen sowie die Relevanz von Modellen für Risikobewertungen und Verlaufsprognosen nachgewiesen werden. Eine klinische Prüfung der Ergebnisse an kleinen Patientengruppen wird − bei Vorliegen der erforderlichen medizinischen und ethischen Voraussetzungen − begrüßt. Im Rahmen der Förderung können daher entsprechende Mittel beantragt und bereitgestellt werden.

Für Projekte, in denen der systemmedizinische Ansatz für ein neues Krankheitsgebiet erschlossen werden soll und/oder für die eine klinische Anwendung eine langfristige Perspektive darstellt, wird auf die Förderrichtlinie „Systemmedizinische Forschungsverbünde“ verwiesen.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind deutsche staatliche und nicht staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Gesundheitsversorgung sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit FuE-Kapazität, wie z. B. KMU, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben.

KMU im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der KMU, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG)): http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003H0361&from=DE. Der Zuwendungsempfänger erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags.

Unternehmen der Großindustrie sowie Unternehmen, die zu mehr als 50 % im Besitz von Großindustrie sind, können nur unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden.

Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt werden.

Verfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist dem Projektträger bis spätestens zum 15. August 2018 zunächst eine Projektskizze für das geplante Verbundvorhaben in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

Projektträger Jülich (PtJ)
Lebenswissenschaften und Gesundheitsforschung
– Molekulare Lebenswissenschaften (LGF 2) –
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich

Telefax: 0 24 61/61 90 80
Internet: http://www.fz-juelich.de/ptj

Ansprechpersonen

Dr. Christian Eder
Telefon: 0 24 61 / 61 32 54
E-Mail: c.eder@fz-juelich.de

Dr. Marc Kirschner
Telefon: 0 24 61 / 61 68 63
E-Mail: m.kirschner@fz-juelich.de

Weitere Informationen zur Ausschreibung

e:Med – MODUL III: „Juniorverbünde in der Systemmedizin“

Das neue deutschlandweite BMBF-Forschungsprogramm e:Med, forciert die systemorientierte Erforschung von Krankheiten, um verbesserte Prävention, umfassendere Diagnostik und individuell angepasste Therapieschemata in der individualisierten Medizin zu ermöglichen. „e:Med“ steht für die elektronische Prozessierung und Integration medizinisch relevanter Daten diverser Wissensebenen in der Systemmedizin.

„e:Med – Maßnahmen zur Etablierung der Systemmedizin" – Modul III

Förderung von Zuwendungen für „Juniorverbünde in der Systemmedizin“

(Deadline: 09.10.2018)

Förderziel und Zuwendungszweck

Mit der Richtlinie zur Förderung von Juniorverbünden in der Systemmedizin entwickelt das BMBF das Modul III seines Forschungs- und Förderkonzepts e:Med weiter. Diese Maßnahme soll jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Fachdisziplinen die Möglichkeit geben, in einem interdisziplinären Team hochinnovative Forschungsvorhaben zur Systemmedizin umzusetzen. Dies soll ihnen erleichtern, sich über die Grenzen ihrer Fachdisziplinen hinweg in der notwendigen Weise zu vernetzen, wissenschaftliche Expertise aufzubauen und sich in der systemorientierten medizinischen Forschung zu etablieren.

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden Juniorverbünde, die eine systemmedizinische Fragestellung bearbeiten. Die einen Juniorverbund einigende zentrale Forschungsfrage muss einen Krankheitsbezug und eine klinische Anwendungsperspektive aufweisen. Entsprechend ist die Einbindung mindestens eines klinisch arbeitenden Verbundpartners zwingend erforderlich.

In einem Juniorverbund arbeiten drei bis vier junge Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler jeweils als Projektleitungen interdisziplinär zusammen. Die Juniorverbünde sollen Expertisen aus klinischen Fächern, der biomedizinischen Grundlagenforschung, Mathematik, Informatik oder Natur- und Ingenieurwissenschaften synergiebildend miteinander vernetzen.

Ziel ist es, hochinnovative und explorative Forschungsvorhaben der Systemmedizin zu initiieren, die im Erfolgsfall einen bedeutenden wissenschaftlichen Mehrwert generieren. Dabei sollen neue Wege ausprobiert, ungewöhnliche Kooperationen initiiert und theoretische oder experimentelle Methoden aus anderen Wissenschaftsfeldern erstmalig auf die Systemmedizin übertragen werden. Ein iterativer Prozess von Modellbildung und Experiment oder die Entwicklung von neuen Therapieansätzen mit anhand eines Modells an den individuellen Patienten angepassten Behandlungsparametern werden ausdrücklich begrüßt.

In die Juniorverbünde können insbesondere auch Teilprojekte zur Methoden- und Technologieentwicklung integriert werden. Diese Ansätze dürfen jedoch keinesfalls isoliert und losgelöst von der übergreifenden wissenschaftlichen Zielsetzung des Verbundes stehen. Sie müssen jeweils im Gesamtkontext des Verbundes einen Beitrag zur Lösung der gemeinsamen Forschungsfragestellung leisten.

Alle Teilprojekte eines Juniorverbunds müssen synergiebildend miteinander verbunden und über klare Meilensteine und konkrete Zeitpläne strukturiert sein.

Die Integration mehrerer Datenebenen (z. B. Daten aus unterschiedlichen Omics-Ebenen, klinische Daten, Bildgebungsdaten, etc.) für ein verbessertes Verständnis von Krankheitsentstehung und -entwicklung sollte angestrebt werden. In dem Projekt können neue Daten erhoben und neue Biomaterialien gewonnen werden, jedoch soll soweit wie möglich auch auf bereits existierende Daten und Materialien zurückgegriffen werden. Für die Erhebung, Archivierung und den Austausch von Daten sind angemessene Datenmanagement-Strategien zu entwickeln. Die Juniorverbünde sollen für das Vorhaben relevante und bereits etablierte internationale Standards für Materialgewinnung, Datenerhebung und -management beachten. Die Integration der zu erarbeitenden Daten in bestehende Datensammlungen bzw. ihre Vergleichbarkeit mit bereits vorhandenen relevanten Daten soll so gewährleistet werden.

Die Juniorverbünde benötigen ein überzeugendes organisatorisches Konzept für die geplante Zusammenarbeit, das auch Elemente der verbundinternen Fortschrittskontrolle enthalten und eine aktive Selbststeuerung des Verbunds ­ermöglichen muss.

Von den geförderten Juniorverbünden wird eine angemessene internationale Einbettung ihrer Forschung erwartet.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind deutsche staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Gesundheitsversorgung, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit FuE-Kapazität, wie z. B. kleine und mittlere Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben.

Kleine und mittlere Unternehmen oder "KMU" im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der KMU, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG)): http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003H0361&from=DE. Der Zuwendungsempfänger erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission, im Rahmen des schriftlichen Antrags.

Unternehmen der Großindustrie sowie Unternehmen, die zu mehr als 50 % im Besitz von Großindustrie sind, können nur unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden.

Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt werden.

Besondere Zuwendungsvoraussetzungen

In einem Juniorverbund können mindestens drei und höchstens vier junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam gefördert werden. Fördervoraussetzung ist die interdisziplinäre Bearbeitung einer gemeinsamen, alle Mitglieder des Verbunds vernetzenden, systemmedizinischen Fragestellung (siehe Nummer 2).

Förderanträge können nur in Abstimmung mit den deutschen Forschungseinrichtungen gestellt werden, an denen die Teilprojekte der Verbünde angesiedelt werden sollen.

Weitere Voraussetzungen für die Förderung sind ein klarer Krankheitsbezug der gewählten Forschungsfragestellung, eine hohe methodisch-wissenschaftliche Qualität der geplanten Arbeiten, die durch Vorarbeiten belegte Expertise der Antragstellenden sowie die perspektivische Relevanz der angestrebten Ziele für die Anwendung in Medizin und Industrie.

Es muss ein ausreichender Zugang zu relevanten Patienten- und Kontrollkollektiven und -Materialien bzw. klinischen Daten in ausreichender Qualität bestehen, sofern diese für die zu bearbeitende Fragestellungen des Verbunds erforderlich sind. Für Hochdurchsatzverfahren erforderliche Geräte und auch erforderliche, über Hochdurchsatzverfahren generierte Daten müssen bei Projektbeginn zum Großteil bereits vorhanden sein.

Verfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.  In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens zum 9. Oktober 2018 zunächst Projektskizzen für das geplante Verbundvorhaben in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit der/dem vorgesehenen Verbundkoordinatorin/Verbundkoordinator vorzulegen.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

DLR Projektträger
– Gesundheit –
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Telefon: 02 28/38 21-12 10
Telefax: 02 28/38 21-12 57
Internet: www.gesundheitsforschung-bmbf.de

Ansprechpersonen:

Dr. Andreas Künne
Telefon: 02 28/38 21-12 04
E-Mail: Andreas.Kuenne@dlr.de

Dr. Peter Südbeck
Telefon: 02 28/38 21-12 16
E-Mail: Peter.Suedbeck@dlr.de

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand — ZIM

ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen und mit diesen zusammenarbeitende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen.

Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, einschließlich des Handwerks und der unternehmerisch tätigen freien Berufe, nachhaltig unterstützt und damit ein Beitrag zu deren Wachstum verbunden mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen geleistet werden.

Seit dem 15. Mai 2015 ist es möglich, neue Anträge im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) zu stellen. Grundlage ist die neue ZIM-Richtlinie, mit der das Programm zielgerichtet optimiert wurde.

Gefördert werden:

Weitere Infos des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Referat VIC5 (ZIM)