Projekte

Mikrofluidische und partikelbasierte Lösungen

Quelle: IPHT Jena/S. Döring

Intelligente Verknüpfung molekularbiologischer und Raman-spektroskopischer Ansätze für eine nicht-invasive, schnelle und sichere Diagnostik von Pneumonien.

Im Fokus des Teilprojekts steht die Erforschung diagnostischer Point-of-Care-Lösungen zur Identifizierung von Erregern opportunistischer Infektionen durch z. B. Schimmelpilze oder Herpesviren. Im Fall einer Primärerkrankung können diese Mikroorganismen zu lebensbedrohlichen Infektionen führen.

Im Rahmen des Teilprojekts werden innovative Konzepte erarbeitet, die durch die Implementierung mikrofluidischer und partikelbasierter Funktionselemente einen in sich geschlossenen Kreislauf ermöglichen und somit Kontaminationen vermeiden sowie das Infektionsrisiko des Anwenders minimieren. Dies wird eine schnelle, sichere und spezifische Diagnose des Erregers direkt aus minimal invasiv gewonnenem Patientenmaterial mit einem geringen Zeitaufwand von wenigen Stunden erlauben.

Das Teilvorhaben untergliedert sich in zwei Forschungsschwerpunkte:

  1. Erforschung einer Plattform unter Berücksichtigung der Integration neuer Eigenschaften, die eine sichere, parallelisierte und schnelle Erregeranalyse erlaubt.
  2. Erforschung innovativer spektroskopischer Methoden zum direkten Erregernachweis.


Die Validierung der Methoden erfolgt mit Proben aus dem Teilprojekt des HKI sowie mit Patientenmaterial der Biobank des Universitätsklinikums Jena. Darüber hinaus wird durch die enge Zusammenarbeit und die gegebenen Synergien akademischer und industrieller Partner im Forschungscampus InfectoGnostics eine rasche Beurteilung und Bewertung der erforschten Plattformtechnologien hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit ermöglicht.

Dieses Forschungsvorhaben ist ein Teil des Campus-Projektes "Pneumonie bei Immunsuppression"

Projektlaufzeit
01.02.2015 – 31.01.2020

Projektkoordination
Institut für Physikalische Chemie, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Prof. Dr. Michael Schmitt
Dr. Karina Weber