Projekte

Portables Raman-Spektroskopie-System

Quelle: IPHT Jena/S. Döring

Technologie-Konzeption für den universellen Einsatz im Labor sowie für die mobile Analytik.

Die Raman-Spektroskopie hat ihre Leistungsfähigkeit zur medizinischen Diagnostik wie bspw. von Krebs, kardiovaskulären Erkrankungen und Infektionen bereits vielfach unter Beweis gestellt. Dennoch existieren bisher keine miniaturisierten und kostengünstigen Raman-Spektroskopie-Systeme, die in der Routine-Labordiagnostik oder in der klinischen In-vivo-Diagnostik an Patientenproben Anwendung finden könnten.

Im Fokus des Teilvorhabens "Entwicklung eines portablen Raman-Spektroskopie-Systems zur Point-of-Care-Diagnostik im Krankenhaus" oder kurz "Raman2GO"  steht daher die Erforschung eines miniaturisierten und kostengünstigen Raman-Spektroskopie-Systems, welches sowohl einen universellen als auch mobilen Einsatz zur Beantwortung medizinischer Fragestellungen ermöglicht. Hierfür ist es notwendig, dass der Betrieb ohne spezielle technische Fachkenntnisse erfolgt und die Qualität der Ergebnisse der der konventionellen Labordiagnostik entspricht. Insbesondere hat der direkte Einsatz vor Ort den Vorteil, dass der Probentransport minimiert und die analytischen Ergebnisse direkt verfügbar sind.

Die Leistungsfähigkeit des erforschten Systems soll im Hinblick auf eine schnelle, effiziente und verlässliche Diagnostik von Pneumonien bei Immunsuppression evaluiert werden.

Dieses Forschungsvorhaben ist ein Teil des Campus-Projektes "Pneumonie bei Immunsuppression"

Projektlaufzeit

01.02.2015 – 31.01.2020

Projektkoordination
Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT)
Prof. Dr. Jürgen Popp