Forschungscampus – Forschen unter einem Dach

Innenansicht des Zentrums für Angewandte Forschung in Jena (Foto: InfectoGnostics/C. Döring)
Innenansicht des Zentrums für Angewandte Forschung in Jena (Foto: InfectoGnostics/C. Döring)

Die BMBF-geförderte Forschungscampus-Initiative setzt auf das Konzept einer verbindlichen öffentlich-privaten Partnerschaft, in der Forscher, industrielle Entwickler und Anwender direkt "unter einem Dach" zusammenfinden und durch trans- und interdisziplinäre Zusammenarbeit bis zu marktreifen Lösungen für komplexe Forschungsfragen gelangen.

Im InfectoGnostics Forschungscampus am Jenaer Zenrum für Angewandte Forschung (ZAF) wird dieses Konzept bereits heute vorbildlich umgesetzt, um schnell zu neuen diagnostischen Ansätzen zu gelangen, mit denen sich Krankheitserreger und deren Medikamentenresistenzen schnell bestimmen lassen. Die InfectoGnostics-Forschung am ZAF zeichnet sich aus durch:

Proximität

  • über 1.000 Quadratmeter Labor- und Bürofläche
  • direkte Anbindung an das benachbarte Institut für Physikalische Chemie
  • zentraler Ort für Meetings, Symposien und tägliche Arbeit in Kooperationsprojekten
  • gemeinsame Nutzung von Forschungsinfrastruktur
    (z.B. photonische Instrumente, S2-Labore)

Interdisziplinäre Forschung für schnelle Translation

  • modulare und offene Technologieplattformen für kontinuierliche Verbesserung und Anpassung durch verschiedene Partner
  • Klinische Expertise fließt direkt in Technologieentwicklung ein
  • Pipeline-Konzept für eine geschlossene Wertschöpfungskette

Verbindliche Partnerschaft in einer ÖPP

  • Partnerschaft auf Augenhöhe mit eindeutigen Kooperationverträgen
  • Gemeinsam getragene Entscheidungen, paritätisch besetzte Gremien, klare Governance