Im Rahmen seines Besuchs informierte sich der Ministerpräsident über die Arbeit von InfectoGnostics und dessen Beitrag zum Transfer von Forschungsergebnissen in die diagnostische Anwendung und wirtschaftliche Verwertung. Im Mittelpunkt standen deshalb insbesondere die wirtschaftsnahen Aktivitäten des Clusters, die landesweite Vernetzung von Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Medizin sowie die Entwicklung praxisnaher Lösungen in den Bereichen Diagnostik und Biotechnologie.
Der InfectoGnostics Forschungscampus Jena führt Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Medizin zusammen, um neue Lösung schneller in die Anwendung zu bringen. Ziel ist es, Innovationen in Diagnostik, Biotechnologie und Infektionsforschung effizient in Gesundheitswirtschaft und Versorgung zu überführen und so beispielsweise Antibiotikaresistenzen und besonders virulente Erreger besser zu bekämpfen.
InfectoGnostics liefert als Innovationscluster zusätzliche Impulse für landesweite Vernetzung und wirtschaftsnahe Innovationen
Aufbauend auf der Förderung als Forschungscampus durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) stärkt InfectoGnostics mit der aktuellen Förderung des Freistaats insbesondere die landesweite Vernetzung, die überregionale Ausstrahlung und die wirtschaftsnahe Innovationsentwicklung in Thüringen.
Die jetzt fortgesetzte Landesförderung erfolgt im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW), einem zentralen Instrument der regionalen Wirtschaftsförderung in Deutschland. Bund und Länder unterstützen darüber gezielt Investitionen und Innovationsvorhaben, um wirtschaftliche Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in den Regionen zu stärken. Für InfectoGnostics bedeutet dies, seine Rolle als Thüringer Innovationscluster für Biotechnologie und Diagnostik weiter auszubauen und neue Impulse für Vernetzung, Innovation und Wertschöpfung im Freistaat zu setzen.
Der Besuch von Ministerpräsident Mario Voigt unterstreicht die Bedeutung von InfectoGnostics als leistungsfähige öffentlich-private Partnerschaft an der Schnittstelle von Forschung und Anwendung. Mit seiner Arbeit trägt der Cluster dazu bei, Zukunftsfelder der Gesundheitswirtschaft in Thüringen weiterzuentwickeln und die Sichtbarkeit des Standorts über die Landesgrenzen hinaus zu stärken.