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Projektergebnisse im Projekt POCT-ambulant publiziert

Im InfectoGnostics-Begleitforschungsprojekt "POCT-ambulant" sind kürzlich die ersten beiden wissenschaftlichen Publikationen in "Peer-Review"-Journalen erschienen.

Point-of-Care-Technologien (POCTs) sind wichtige diagnostische Hilfen in der Primärversorgung, sofern sie praktikabel und sinnvoll einsetzbar sind. Doch bislang findet ein Austausch zu Besonderheiten des jeweiligen Versorgungssettings kaum statt. POCT-ambulant – eines von sechs Leitprojekten im Forschungscampus – verfolgt deshalb das Ziel, einen Forschungs-Entwicklungs-Praxis-Dialog aufzubauen, der zu einer bedarfsgerechten Entwicklung von POCTs in der primärärztlichen Versorgung führt.

Die ersten beiden projektbezogenen Veröffentlichungen in Peer-Review-Journals sind nun verfügbar:

  • Research on point-of-care tests in outpatient care in Germany: A scoping review and definition of relevant endpoints in evaluation studies. Matthes A, Bleidorn J, Markwart R.
    Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen. 2022 Aug 30:S1865-9217(22)00118-0.
    https://doi.org/10.1016/j.zefq.2022.06.002

  • “It Was Very Comforting to Find Out Right Away.” – Patient Perspectives on Point-of-Care Molecular SARS-CoV-2 Testing in Primary Care Matthes A, Wolf F, Bleidorn J, Markwart R.
    Patient Prefer Adherence. 2022 Aug 10;16:2031-2039. doi: 10.2147/PPA.S372366. eCollection 2022.
    https://doi.org/10.2147/PPA.S372366

POCT-ambulant – Forschungs-Entwicklungs-Praxis-Dialog des InfectoGnostics Forschungscampus Jena zur bedarfsgerechten Entwicklung von PoC-Tests

Mit „POCT-ambulant“ entwickelt der Forschungscampus ein strukturiertes und systematisches Programm zur Beurteilung des Patientennutzens und des klinischen Bedarfes von Vor-Ort-Testverfahren (sogenannten Point-of-Care-Verfahren) im niedergelassenen Bereich

Als klinisches Begleitforschungsprojekt wird so ein aktiver, regionaler Forschungs-Entwicklungs-Praxis-Dialog mit hausärztlichen Praxen aufgebaut. Das Institut für Allgemeinmedizin des UKJ arbeitet hier mit einem Netzwerk von Lehr- und Forschungspraxen aus ganz Thüringen zusammen. Erfahrungen aus Arztpraxen sollen so frühzeitig in Forschung und Entwicklung einfließen.

POCT-ambulant ist ein campusweites, interdiszplinäres Begleitprojekt
In „POCT-ambulant“ entwickeln InfectoGnostics-Forschende des Instituts für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Jena ein strukturiertes und systematisches Programm zur Beurteilung des Patientennutzens und des klinischen Bedarfes von Vor-Ort-Testverfahren (sogenannten Point-of-Care-Verfahren) im niedergelassenen Bereich.

Das Ziel
Im Projekt werden POCT-Anwender (niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Praxispersonal und Patientinnen und Patienten) gezielt mit Entwicklern und Forschenden vernetzt. Erfahrungen und Bedarfe aus der Praxis fließen dadurch frühzeitig in die Forschung und Entwicklung von POCTs ein und zugleich erfährt das Praxispersonal frühzeitig und wissenschaftlich fundiert von neuen Vor-Ort-Testverfahren, die die Patientenversorgung verbessern kann.

Beteiligen Sie sich!
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich im Projekt POCT-ambulant einzubringen für Ärzte
und medizinische Fachangestellte, Patienten, Entwickler, Forscher sowie Vertreter der ärztlichen Selbstverwaltung.